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Fazit: Groupon-Gutschein für ein 3-Gänge-Menü für vier Personen

Vor eini­ger Zeit wurde ich auf Grou­pon auf­merk­sam gemacht und dachte, ich pro­biere das Ganze doch mal aus. Ich suchte mir einen Deal (das ist ein Gut­schein, den man auf groupon.de erwirbt, um Dienstleistungen/Angebote güns­ti­ger zu erhal­ten) aus und hier ist nun mein klei­ner Erfahrungsbericht.

Diese soge­nann­ten Deals sind nach Städ­ten bzw. Spe­cials geglie­dert. Sie wech­seln meist täg­lich, ab und zu auch stünd­lich, je nach dem, was für ein Deal es ist. Ich surfte also ein wenig auf der Web­seite herum und schaute mir die Deals von Städ­ten an, zu denen ich irgend­ei­nen Bezug habe oder die bei mir in der Nähe liegen:

  • Frank­furt und Darm­stadt (= Orte in der Nähe wäh­rend der Pra­xis­pha­sen mei­nes Studiums)
  • Heil­bronn und Hei­del­berg (= Orte in der Nähe wäh­rend der Theo­rie­pha­sen mei­nes Stu­di­ums) sowie
  • Würz­burg, was von mir daheim aus gese­hen die nächste Stadt ist)

Die Wahl fiel auf ein 3-Gänge-Menü für 4 Per­so­nen im Fuego in Würz­burg. Es hätte auch noch die Option für nur zwei Per­so­nen gege­ben, jedoch musste ich nur sehr wenig drauf zah­len, um zwei liebe Men­schen mehr ein­zu­la­den. :-)

Die Kon­di­tio­nen

Der Gut­schein war an fol­gende Kon­di­tio­nen gebunden:

  • Gilt für ein 3-Gänge-Menü für […] 4 Per­so­nen inkl. Salat (mista) oder Suppe à la carte, 7 Tapas nach Wahl sowie Des­sert oder Eis à la carte (jeweils pro Person)
  • 3-Gänge-Menü für vier Per­so­nen für 52,90 statt 119,60 €
  • Gül­tig von Sonn­tag bis Don­ners­tag, außer an Tagen vor Feiertagen
  • Gut­schein muss aus­ge­druckt vor­ge­legt werden
  • Keine Bar­aus­zah­lung mög­lich, Gut­schein nicht mit ande­ren Aktio­nen kombinierbar
  • Reser­vie­rung erfor­der­lich unter 0931 / 359 83 06
  • 1 Gut­schein pro Per­son einlösbar
  • 6 Monate gültig

Alles in allem alles Dinge, die ent­we­der super oder zu ver­kraf­ten waren. ;-) Reser­vie­ren musste ich bei­spiels­weise gar nicht – ich rief im Fuego an und man sagte mir, wir soll­ten ein­fach so vor­bei kom­men. Ein Pro­blem weni­ger! Und dass er 6 Monate lang gül­tig ist, ist für mich auch kein Pro­blem, da ich eh nicht damit rech­nete, dass meine Schwes­ter und ihr Freund so schnell gleich­zei­tig frei bekom­men wür­den (bei einer Kran­ken­schwes­ter und einem Ret­tungs­as­sis­ten­ten muss man da schon drauf achten!).

Das Essen

Am Sonn­tag, dem 22. Januar, war es dann soweit: ich schnappt mir meine Schwes­ter, ihren Freund und Julian und wir gin­gen im Fuego in Würz­burg Mittagessen.

Unsere „Bestell­liste“

Die Karte war sehr reich­hal­tig, wir konn­ten uns kaum ent­schei­den … so viele lecker klin­gende Tapas! :-O Und dann sollte sich jeder von uns auch noch sie­ben Stück aus­su­chen, wo doch in der Karte ver­merkt war, dass man bei nor­ma­lem Appe­tit etwa fünf Tapas benö­tigt um satt zu wer­den. :-) Das waren dann also ins­ge­samt 28 Tapas! Eine ganze Menge …

Na gut, wir gin­gen also jeder für sich die Karte durch und fer­tig­ten eine Liste mit den Num­mern der Tapas an, wel­che wir pro­bie­ren woll­ten. Da sich unsere Geschmä­cker teil­weise über­schnit­ten und andere für uns gar nicht in Frage kamen, bestell­ten wir ein paar der Num­mern bzw. Tapas dop­pelt, was im End­ef­fekt ja nicht schlimm ist.

Zuvor muss­ten wir uns aber noch um eine andere Ent­schei­dung küm­mern: die Vor­speise! Wir hat­ten die Wahl zwi­schen einer Suppe oder einem Salat, wobei uns vom Salat abge­ra­ten wurde – nicht, weil er schlecht wäre, son­dern weil es so viel und sät­ti­gend wäre, sodass wir von den Tapas gar nichts mehr hät­ten essen kön­nen! :-d Also ent­schie­den wir uns alle vier für eine leckere Tomatensuppe.

Danach wur­den dann die Tapas auf­ge­tischt. Sechs Tel­ler waren es ins­ge­samt, hier ein­mal ein bild­li­cher Ein­druck des­sen, was uns da erwartete:

28 Tapas plus dazu­ge­hö­ri­ges, noch war­mes, Weiß­brot. Lecker!

Wir began­nen also zu essen und alles mög­li­che durch­zu­pro­bie­ren. Das „schlimme“ an der Sache war ja aber, das fast jedes der Schäl­chen irgend­eine Käse­sorte beinhal­tete, was den Magen ziem­lich schnell schloss. So schaff­ten wir von den 28 Schäl­chen nur ca. 20 – es war ein­fach zu reich­hal­tig. Und sooo gut! Aber bevor wir uns „über­fres­sen“ soll­ten, beschlos­sen wir, den Rest zurück­ge­hen zu las­sen – so Leid es uns auch tat. Schließ­lich war­tete ja noch eine Nach­speise auf uns! Jedoch fiel die bei den meis­ten von uns recht klein aus: wir aßen bzw. tran­ken fast alle einen sanf­ten Engel (Oran­gen­saft mit einer Kugel Vanil­le­eis), weil wir ein­fach zu satt waren, um eine grö­ßere Nach­speise zu ver­tra­gen. :-X

Glück­lich und mit extrem gesät­tigt lie­fen wir dann zurück zum Auto bzw. ins Kino. Zah­len muss­ten wir, Dank des Gut­schei­nes, nur die Getränke. Und so satt war ich von einem Essen, für das ich ledig­lich 5,80 EUR bezah­len musste, noch nie! :-d Wir ver­brach­ten ins­ge­samt drei Stun­den dort, unter­hiel­ten uns präch­tig und aßen neben­bei tol­les Essen. Ich kann den Besuch nur jedem emp­feh­len, der gerne Neues probiert.

Das Wort zum Sonn­tag (haha, wie passend!) …

Die Abwick­lung via Grou­pon funk­tio­nierte tadel­los. Der Bestell­vor­gang eines Gut­scheins ist selbst­er­klä­rend und die Zustel­lung per E-Mail funk­tio­nierte auch super. Alles, was man dann noch tun muss, ist den Gut­schein (in Form einer PDF) aus­dru­cken, mit­brin­gen und ihn am bes­ten gleich beim Geträn­ke­be­stel­len abzu­ge­ben. Er wurde ohne Zögern oder Nach­fra­gen vom Fuego akzep­tiert; man kannte ihn offen­sicht­lich und wusste, was er alles beinhaltete.

Mein Fazit: tol­ler Ser­vice sei­tens Grou­pon, tol­les Essen sei­tens Fuego, alles zusam­men gerne wie­der! :-d Das ein­zige, was ich mir fürs nächste Mal mer­ken muss: ich muss min­des­tens drei Tage vor­her fas­ten, damit das nächste Mal nichts zurück­ge­hen muss … :-)

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