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Mein Besuch im cocoonclub (Frankfurt am Main)

Ges­tern Nacht war es soweit: ich war zum ers­ten Mal im cocoon­club in Frank­furt. Von allen heiß geliebt und hoch gelobt, woll­ten meine Schwes­ter und ich uns selbst davon über­zeu­gen, ob der Club wirk­lich so toll ist.

Weil wir noch nie da waren und uns erst­mal umschauen woll­ten, ohne von den Mas­sen ver­drängt zu wer­den, woll­ten wir schon um kurz nach 22 Uhr da sein. Also lie­ßen wir uns von unse­rem Onkel an die S-Bahn-Station fah­ren, um dann mit S- und Stra­ßen­bahn zum Club zu kom­men. Das war an sich auch kein Pro­blem, auch wenn ich per­sön­lich ja nicht viel mit den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln fahre. Jeden­falls waren wir dann auch — wie geplant — um kurz nach 22 Uhr dort. Rein konn­ten wir aber noch nicht gleich, da die „Kol­le­gin mit dem QR-Code-Lesegerät“ noch nicht da war, um unsere online gekauf­ten Tickets zu scan­nen.
Was mich ver­wirrte: an der Abend­kasse kos­tete der Ein­tritt 10 EUR, ich musste online 13,20 EUR zah­len. Warum? Wir beka­men noch eine CD zum Ein­lass, auf der sich Musik befand, die an dem Abend von den DJs auf­ge­legt wer­den sollte. Na gut, etwas geär­gert habe ich mich schon, da das nir­gends stand, und ich nicht wirk­lich wert auf die CD gelegt habe. Aber was solls.

End­lich drin­nen, gaben wir unsere Hand­ta­schen und Jacken ab. 1 EUR pro Teil ist okay, finde ich. Aller­dings waren wir ent­täuscht, dass das Cocoon offen­sicht­lich nur einen Raum hat (in dem nicht geraucht wird). Es gibt noch einen zwei­ten Raum, in den wir aber erst gar nicht rein durf­ten, da dort bis 23 Uhr „Geschlos­sene Gesell­schaft“ war. Na gut, wie wir eben spä­ter raus­fan­den, war das sowieso die Rau­cher­lounge, in der man es nicht län­ger als 30s aus­hält, weil es dort so ver­qualmt ist.
Der eine Raum, den es gibt, war aller­dings rich­tig cool beleuch­tet. In der Wand gab es Sofa­ni­schen, wo man sich bequem rein­set­zen konnte. Laser zeich­ne­ten die tolls­ten Ani­ma­tio­nen an die „durch­lö­cher­ten“ Wände, was wirk­lich cool aus­sah! Also rein optisch gab es nichts zu meckern. Wer sich für Bil­der des Innen­raums inter­es­siert, sei auf diese Web­seite verwiesen.

Nach­dem wir aber den­noch etwas ent­täuscht waren, dass es nur einen Raum (mit einer Musik­rich­tung) gab, wo es doch sogar bei unse­rer „Dorf­disko“, dem Capi­tol in Würz­burg, meh­rere Räume gibt, woll­ten wir uns einen Cock­tail holen. Es gab ziem­lich viele Bars ver­teilt, also frag­ten wir ein­fach an einer nach. Wir wur­den dann zu drei ande­ren Stel­len geschickt, bis uns gesagt wurde, dass es erst gegen halb 12 oder 12 Uhr im Silk, wo im Moment noch Restau­rant­be­trieb herr­sche, Cock­tails gäbe. Zu der Zeit war es aber erst kurz vor 23 Uhr, daher kauf­ten wir uns ein Red Bull — 4,50 EUR die Dose. Na ja, was hat­ten wir erwartet?

Schluss­end­lich tanz­ten wir, aber so rich­tig Spaß hat­ten wir nicht. Es war nicht ganz unsere Musik­rich­tung: zu viel Elek­tro, zu wenig House. Der Restau­rant­be­trieb zog sich übri­gens noch bis um 1 Uhr hin, wes­we­gen wir gar nicht zu unse­ren Cock­tails kamen, son­dern uns nur einen Cuba Libre (für stolze 9 EUR!!!) teil­ten. Kurz nach 2 Uhr sind wir dann ent­täuscht nach drau­ßen gegan­gen, um uns ein Taxi zu holen. Die­ses hat uns dann die knapp 15km zurück nach Drei­eich gefah­ren, was uns noch­mal fast 30 EUR kostete.

Ins­ge­samt war es also ein teu­rer Abend, bei dem wir die Erfah­rung gewon­nen haben, dass teuer nicht immer gleich gut bedeu­tet. :-/
Hier noch ein Beweis­bild, wel­ches von uns geschos­sen wurde (lei­der nicht die tollste Foto­kunst, aber was will man machen):

4 Kommentare

  1. Muss ganz ehr­lich sagen das ich dafür zu gei­zig wäre. 9€ für einen Cuba Libre?!!! Wenn ich das in DM umrechne, ja das mache ich manch­mal noch :-d , dann wird mir ganz schlecht.

    • Na ja, wie gesagt, ich hab ihn mir mit mei­ner Schwes­ter dann geteilt. Das war dann 4,50€ für jeden. Betrun­ken wur­den wir davon zwar nicht, aber was solls (ist für uns auch nicht Ziel des Alko­hol­ge­nus­ses).
      Und keine Angst, ich rechne sol­che Dinge auch noch gern in Mark um… wird unsere Gene­ra­tion wohl auch noch ne Zeit lang tun. :-)

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