permalink

5

Bildbearbeitung: Vorher-Nachher-Vergleich (und alles dazwischen)

Heute möchte ich euch eines mei­ner Bil­der prä­sen­tie­ren — ein­mal, wie es die Kamera auf­ge­nom­men hat und ein­mal, was ich dar­aus gemacht habe.

(links: vor­her, rechts: nachher)

Vor­ge­hens­weise

Wie gehe ich nun bei solch einem Bild vor? Eigent­lich bear­beite ich jedes Bild auf die selbe Weise, ange­fan­gen bei der Auf­nahme des Bildes.

1. Die Aufnahme

Ich nehme gene­rell alle meine Fotos als RAW und JPEG auf. RAW, damit ich das Bild kom­for­ta­bler und ohne große Qua­li­täts­ver­luste bear­bei­ten kann, JPEG, weil ich eine kleine Vor­schau des Bil­des im Windows-Explorer möchte, wel­che stan­dard­mä­ßig nicht ent­hal­ten ist.

2. Die Grobauswahl

Nach­dem ich alle geschos­se­nen Bil­der auf den Lap­top gezo­gen habe, öffne ich die JPEGs und schaue mir diese an. So wähle ich aus den vie­len Bil­dern erst ein­mal die aus, bei denen die Schärfe, das Motiv, etc. passt (was man auf dem Kame­ra­dis­play viel­leicht nicht immer genü­gend gut erken­nen kann).

3. Die grobe Überarbeitung

Diese eben aus­ge­wähl­ten Bil­der öffne ich dann wie­derum in Pho­to­Shop — aller­dings in der RAW-Variante. Im Camera RAW von Pho­to­Shop fange ich dann an, am Kon­trast, der Hel­lig­keit und ande­ren Grund­ein­stel­lun­gen her­um­zu­schrau­ben — so lange, bis mir das Bild gefällt.

4. Das Feintuning

Wenn ich dann noch Kor­rek­tu­ren am Bild vor­neh­men muss, wie Dinge weg­re­tu­schie­ren, etc., öffne ich das Bild in Pho­to­Shop selbst und nehme diese Kor­rek­tu­ren vor. Aller­dings behalte ich das „Grund­bild“, wie ich es jetzt habe, als Ebe­nen­ko­pie immer bei.

Danach spei­chere ich das Foto ein­mal in Ori­gi­nal­größe und ein­mal mit einer Breite von 800 Pixeln, da sich die­ser Wert als ein ganz guter für den Upload ins Inter­net her­aus­kris­tal­li­siert hat. Als Datei­for­mat wähle ich JPEG (100% Qua­li­tät) und der Farb­raum sollte sRGB sein.

Als PSD spei­chere ich meine bear­bei­te­ten Fotos eigent­lich nie ab, außer ich habe wirk­lich viele Kor­rek­tu­ren durch­füh­ren müs­sen (die viel­leicht irgend­wann ein­mal selbst noch mal kor­ri­giert wer­den müs­sen). Aber an sich ist das die Aus­nahme — was ver­mut­lich auch daran liegt, dass ich sel­ten Men­schen foto­gra­fiere, und es bei die­sen wohl am häu­figs­ten der Fall ist, dass noch­mal etwas nach­kor­ri­giert wer­den muss.

Und somit bin ich mit mei­nem Ritual des Bear­bei­ten eines Bil­des eigent­lich durch. Ich denke, man kann von­ein­an­der immer noch etwas ler­nen, daher habe ich mich dazu ent­schie­den, mein Gro­b­ri­tual mit euch zu tei­len. Ich würde mich über Anmer­kun­gen oder ähnli­che Arti­kel von euch zum Thema freuen, wenn ihr denn selbst auch Fotos bear­bei­tet. :-)

5 Kommentare

  1. Ich find’s toll, dass mal jemand ein vorher-nachher Bild macht und sogar noch die ein­zel­nen Schritte auf­zeigt. Ich habe immer das Pro­blem, dass ich die fer­ti­gen Bil­der bei all den Foto­gra­fen da drau­ßen auf Flickr sehe und habe mitt­ler­weile fast den Anspruch, Bil­der direkt so aus der Kamera her­aus­be­kom­men zu wol­len - was natür­lich immer schei­tert - und das nur, weil ich immer nur die End­er­geb­nisse sehe, und nie das Aus­gangs­bild.
    Vie­len Dank auch für das Näher­brin­gen dei­nes Work­flows! ich werde mei­nen denke ich mal dahin­ge­hend optimieren =)

  2. Schon beein­druckt, wie sich der Ein­druck, den ein Photo ver­mit­telt, mit nur ein „paar“ gekonn­ten klicks ver­än­dert. Schöne, kräf­tige Farbe!

    Gruß

    h4wk

  3. Pingback: Neues vom Web | My State of Art

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*